Kruisig mij

Im Jahr 2026 findet die 22. Ausgabe der Passionsspiele in Tegelen statt. Diesmal mit 200 Schauspielern, Sängern und Statisten, die die letzten Tage von Jesus Christus darstellen. Die Regisseure Michel Sluysmans und Eva Custers von Toneelgroep Maastricht und der Autor Frans Pollux thematisieren in „Kreuzigt mich“ die uralte Leidensgeschichte in der heutigen Welt. In moderner Sprache, mit viel Humor und Poesie, zeichnet „Kreuzigt mich“ das bewegende Porträt eines Menschen mit einer übermenschlichen Botschaft, eines Menschen, der nach seinem Tod gegen seinen Willen zur größten Legende unserer Zeit werden würde. „Kreuzigt mich“ ist eine menschliche und universelle Geschichte über Träume und Ideale, über Hoffnung und Liebe, über Freundschaft und Treulosigkeit.
Zu Beginn unserer Zeitrechnung, in einem Land, das - schon damals - auf Erlösung hoffte, wachsen Jesus und Judas in Unfreiheit auf. Die römische Besatzungsmacht hat ein Interesse an Ruhe und Ordnung, und kritische Stimmen werden unterdrückt. Aber Jesus und Judas sehen eine Welt vor sich, in der sich jeder frei entfalten kann, ohne Unterdrückung oder Beherrschung. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen den Herzensfreunden; Judas ist ein Idealist, der die Welt verändern will, und Jesus ein Humanist, der den Menschen verändern will. Dieser Gegensatz schafft eine fatale Entfremdung zwischen beiden, eine Entfremdung, die schließlich dazu führt, dass Freundschaft in Verrat umschlägt. Erste Reaktionen auf das Skript: 'Völlig unkonventionell'
Regisseur Michel Sluysmans: „Es ist eine Ehre, dass Toneelgroep Maastricht von den Passionsspielen angesprochen wurde, um an der Ausgabe 2026 mitzuwirken. Die Passionsspiele sind seit fast einem Jahrhundert ein Begriff in Limburg und nicht umsonst im Nationalen Inventar des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Ich finde es eine spannende Herausforderung, zusammen mit dem Autor Frans Pollux und meinem künstlerischen Team eine neue Ausgabe der Passionsspiele zu gestalten und mit Respekt vor der Tradition die bekannte Geschichte für ein Publikum von heute zu interpretieren und zu thematisieren. Was bedeuten das Leben, das Sterben und das Erbe von Jesus in unserer Zeit? War er, wie viele glauben, der Sohn Gottes? Oder ist das eine Frage, die eigentlich keine Rolle spielt? Ist es Gott, der das Leben vieler bereichert, oder nur der Glaube an ihn? Glaube und Vorstellungskraft, Hoffnung und Liebe, sie liegen vielleicht in der Verlängerung zueinander und sind auf jeden Fall unverzichtbar für Menschen in einer immer weiter polarisierenden Welt.“
Textautor Frans Pollux: „Die berühmteste Geschichte aller Zeiten auf eine zugängliche Weise neu zu erzählen, ist ein wunderbarer Auftrag. Als Autor, aber auch als jemand von hier. In meinem Pass steht, dass ich in Tegelen geboren bin, im Krankenhaus, einen Steinwurf entfernt vom Freilichttheater De Doolhof. Dieser Auftrag dreht sich ums Schreiben, um Geschichte und um Gemeinschaft – drei Dinge, die eine große Rolle in meinem Leben spielen. Es fühlt sich wie eine große Ehre an, dies versuchen zu dürfen.“
Text Frans Pollux
Regie Michel Sluysmans und Eva Custers, Toneelgroep Maastricht
Setdesign Michiel Voet
Kostümdesign Sabine Snijders
Musikdesign Elisabeth De Loore
Dramaturgie Paul Slangen
Fotos Zebra Fotostudio Jordy Caris
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