Liza van den Broek
Liza van den Broek arbeitet seit 2,5 Jahren bei Alt Arce in - wie könnte es anders sein - Arcen. Die gebürtige Venloerin zog vor einem Jahr von der Maasboulevard nach Arcen und wohnt jetzt über dem Restaurant. Die Maas ist sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit nie weit aus ihrem Blickfeld.

„Ich bin durch Corona in Arcen gelandet. Bei meinem vorherigen Job habe ich keinen festen Vertrag bekommen. Dann habe ich bei Alt Arce angefangen zu arbeiten. In Arcen gibt es im Grunde eine Kneipe, und indem ich mit Kollegen mitgegangen bin, habe ich meinen Weg in Arcen gefunden. Ich habe viele neue Leute kennengelernt. Es ist wirklich 'jeder kennt jeden', jeder tut alles füreinander. Obwohl ich das erwartet hatte, hat es mich doch überrascht“, lacht sie verwundert. „Ich hatte gedacht, dass ich als 'Stadtmensch' angesehen werde, aber das war überhaupt nicht der Fall. Ich wurde geradezu warm empfangen.“
„Seit einem Jahr wohne ich in Arcen, sogar über Alt Arce. Zufällig habe ich in Venlo auch an der Maasboulevard gewohnt. Die Maas ist also nie weit weg. Es ist ein dankbares Gesprächsthema. Mit dem Regen der letzten Zeit werde ich oft gefragt, ob die Maas schon hoch steht. Andere beschäftigen sich mehr mit der Maas als ich selbst. Nicht, dass ich es nicht mehr sehe, hör. An einem sonnigen Tag bin ich auch von so einem Ausblick überrascht. Dann öffnen wir im Wintergarten alles, dann wird es eine große sonnige Terrasse mit Aussicht auf die Maas.“
„Das merke ich auch an den Gästen, die wir bei Alt Arce empfangen. Sie erwarten nicht, dass es so ein großes Gebäude und Terrasse ist, wenn sie von der Straßenseite hereinkommen. Wenn sie hereinkommen, höre ich fast nur, wie schön sie es finden. Das macht meine Arbeit auch so schön, dass ich mit meinen Kollegen dafür sorgen kann, dass sie einen sehr schönen Tag haben. Ich meine, einen Kaffee können sie auch zu Hause bekommen, aber dass wir ihnen diese Erfahrung bieten können, finde ich sehr besonders.“
„Ich stehe im Service. Jetzt mit dem Sfeermarkt ist es wirklich anstrengend. Wenn ich dann abends nach Hause komme, denke ich, puh, das war ein schöner Tag. Auch weil wir danach natürlich in die Kneipe weiterziehen. Die Donnerstage sind sehr anstrengend“, lacht sie. „Ich merke, je länger ich hier arbeite, desto mehr wird man mit allen zur Familie. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Familienunternehmen. Wir haben ein großes Team, aber wir arbeiten alle zusammen, um einen guten Tag daraus zu machen. Das finde ich selbst sehr schön. Ich habe noch nie in so einem 'kleinen' Unternehmen gearbeitet, ich war immer nur eine Nummer und das habe ich hier nicht. Hier habe ich einen Namen.“
